Von der Grammatik zum Bier: Deutsch in einem Becher

Ein halbseriöser Artikel für Komplettanfänger bzw. Quereinsteiger mit der deutschen Sprache

Wenn es darum geht eine fremde Sprache zu lernen, sei es wegen Arbeitsgründe genauso Reise oder noch besser Liebe, kommt alles stets zur Wörtern „Woher soll ich damit anfangen?“, eine echt zum ernst nehmende Frage, deren Reichweite Jedermann betrifft, und selbst die begabtesten unter den Schülerinnen haben eigentlich sich zumindest einmal die Frage gestellt. Besonders wenn es um Deutsch geht, dessen Schwierigkeit im Laufe der Zeit sprichwörtlich geworden ist und diese Sprache quasi zu einem schrecklichen Golem gemacht hat, lässt diese eine Frage die Schülerinnen in Panik geraten. Aber muss es immer so sein, oder ist es uns auch irgendwie möglich eine dazu positiver bzw. effizienter Reaktion zu haben?

Als ich vor einer Ewigkeit her damit anfing Deutsch in der Schule zu lernen, fragte ich mich sofort dasselbe und die Zweifel kamen zu mir desto mehr und mehr umso ich Grammatik weiterlernte, und um ganz ehrlich zu sein wurde das Studium der Sprache noch komplizierter als es vor mir sich die Straße der Literatur öffnete. An der Zeit war ich seit Kurzem an der Uni, und ich verstand sofort, dass ich etwas anders unternehmen sollte, falls ich eigentlich im Deutschen fortschreiten wollen hätte, aber die Antwort dazu war mir klar nur erst einige Jahre danach, als ich in Deutschland als Erasmusstudent umzog und alles war mehr als klar. Es war durchschaubar wie Glass, dass die Antwort wonach ich jahrelang suchte, echt mal einfach war genauso wie Biertrinken….

…..Um eine Sprache zu können kann man nicht sich vor der Schwierigkeit ihrer Grammatik, Syntax oder Laute erschrecken lassen, als ob sie Feinde zu bekämpfen und beherrschen wären. Besonders Deutsch kann eigentlich nicht so aggressiv in Angriff angenommen werden, denn es ist so kompliziert und ab und zu grammatikalisch unfassbar, dass es kaum zu glauben ist wie die Deutschen es überhaupt sprechen und schreiben können. Im Gegenteil dazu, muss man sich einer Sprache meistens kulturell nähren, sei es durch persönliche Interesse, Freundschaften oder einfach Biertrinken in einer Kneipe, am Abend, wo es möglich wird die echt auf der Straße gesprochene Sprache zu hören. Die Sprache, nach deren Regel ein paar Minuten davor schon eine Flasche Wasser serviert wurde, vor ein paar Stunden ein Leben im Spital gerettet wurde oder noch im Fernseher die Wettervorhersage besprochen wurde.

Das Alltagsleben eines Volkes verleiht einer Sprache das was man braucht um es tiefgründig zu greifen, und daher bin ich der reinen Meinung, dass selbst in der Ära der überschnellen Verbindung durch Multimedialität und Low-Cost Reisen, ist das Leben an einem Ort noch der beste Weg zu gehen, wenn möglich. Nur dieser Art und Weise kann man nicht nur einen Haufen Regel verstehen, sondern auch die Kultur bzw. die Kunst, die Politik eines Volkes erleben.

Und wenn wir aber möglicherweise davor verhindert sind nirgendwohin zu fahren, was könnten wir denn tun? Nun lautet die Antwort ziemlich klar: wir können nach einem Sprachpartner in unser Stadt suchen, der diese Erfahrungen schon erleben hat und uns aus tiefstem Herzen beibringen kann…und hier in Brescia können die besten Sprachpartner hier bei Ad Maiora gefunden werden.

Haut rein Leute und tschüss, euer Fabio =)

 

Fabio Scopacasa insegnante di inglese e tedesco